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Peter Teeuwen hilft Reitern aus dem Stader Landkreis zurzeit auf die Sprünge und gibt Unterricht in Springbahnen. Foto Kordländer

 03.05.2016

Autor: Hans-Lothar Kordländer Quelle: www.Tageblatt.de

LANDKREIS. Springreiten ist mehr, als mit den Pferden über Hürden zu schweben. Gezieltes Anreiten ist Voraussetzung für sicheres und und fehlerfreies Erreichen des Ziels. Sogar die Galoppsprünge muss der Reiter in der Bahn zählen, wenn der Bundestrainer da ist.

Und darauf legt der Landestrainer der Jugend und Bundestrainer der Ponysportler, Peter Teeuwen aus Hanstedt (Kreis Harburg), zurzeit bei der Schulung von Pferdesportlern aus dem Bereich des Kreisverbandes Stader-Altländer Reitvereine besonderen Wert. Immer wieder müssen die Teilnehmer mit ihren Pferden über einzelne Hürden springen, bevor als Höhepunkte der Unterrichtsstunden komplette Springbahnen absolviert werden. Die Schulungen finden auf den Turnierplätzen der Reitvereine Bokel und Stade statt.

Seit vielen Jahren ist Teeuwen regelmäßig als Ausbilder innerhalb des Stader Kreisreiterverbandes aktiv. Vielen Nachwuchssportlern hat er in dieser Zeit schon auf die Sprünge geholfen. Er vermittelt den Pferdefreunden, auf welche wichtigen Dinge sie zu achten haben: Dieses sind Sitz, Rhythmus, ein frisches und gleichmäßiges Grundtempo sowie auch ein vorausschauender Blick. Der Reiter muss beim Springen lernen, den optimalen Anreiteweg, also die optimale Linienführung, zum Hindernis zu wählen. Dabei muss er ein Gefühl für den Galoppsprung entwickeln.

Die Sportler/innen aus dem Landkreis nehmen die Ratschläge des Trainers gerne an. Die sind nämlich eine gute Ergänzung zu den Schulungen mit den Haustrainern. Daneben ist Teeuwen auch immer auf der Suche nach neuen Talenten, die für den höheren Sport herangezogen werden können. Dabei allerdings kommt es nicht nur auf den Reiter an, sondern auch auf das Pferd. Beide müssen nicht nur über ausreichendes Leistungspotenzial verfügen, sondern die Eltern müssen auch bereit sein, sie zu unterstützen. Denn der Pferdesport wird in den höheren Leistungsklassen relativ teuer.

Zurzeit klafft gerade bei den Junioren und Jungen Reitern eine Lücke. Insbesondere in der Quantität, aber auch in der Qualität. Das haben kürzlich auch die Teilnehmerzahlen in diesen Altersgruppen bei den Titelwettkämpfen des Stader Bezirksreiterverbandes gezeigt.

     

Die Trainerarbeit auf Bundes- und Landesebene wie auch die Bewirtschaftung seines Betriebes in Hanstedt nimmt Teeuwen ziemlich in Anspruch. So kommt der 51-Jährige immer weniger dazu, selbst noch im Sattel an Turnieren teilzunehmen. 

Turnier in Stade-Barge: Mit bunten Kostümen aufs Pferd

STADE. Der Reit- und Fahrverein Stade läutet die „grüne“ Saison mit seinem traditionellen April-Turnier ein. Über 200 Teilnehmer werden am Sonnabend, 23. April, und Sonntag, 24. April, auf dem Barger Turnierplatz in 29 Wettbewerben an den Start gehen. 

Die Sportler haben ihre Pferde für rund 500 Starts angemeldet. Auf dem Programm stehen Spring-, Dressurprüfungen, Reiterwettbewerbe und Schaubilder. Dabei fordert der Caprilli-Test durch die Kombination aus Dressur- und Springdisziplinen besonders vielseitiges Können von den jungen Nachwuchsreitern. Dieser Vergleichswettkampf startet am Sonntag um 14.30 Uhr. Viel Fantasie im Kostümspringen ist bereits am Sonntagmorgen ab 11.30 Uhr gefordert. Man darf gespannt sein, was sich die jungen Reiter an Verkleidungen ausgedacht haben. Im Anschluss an diesem bunten Springen werden die jüngsten Teilnehmer des Turniers in der Führzügelklasse starten. Bereits am Sonnabendnachmittag ab 15.30 Uhr werden Dressurmannschaften im Teamwettbewerb ihr Können im Abteilungsreiten unter Beweis stellen.

   

Artikel erschienen am 22.04.2016, Quelle: www.Tageblatt.de

VGH-Dressur-Cup: Neues Angebot für Reitsport-Nachwuchs in drei KRV's  

Zeven (psvhannover-aktuell). VGH-Dressur-Cup in den Kreisreiterverbänden Bremervörde, Stade und Rotenburg ins Leben gerufen: Die Vorstände der Kreisreiterverbände Bremervörde, Stade und Rotenburg sind sich einig in ihrem Bemühen, die Nachwuchsförderung weiter auszubauen. Gemeinsam mit der VGH-Versicherung haben sie jetzt den VGH-Dressur-Cup ins Leben gerufen. Der Wettbewerb besteht aus einer Dressurreiterprüfung der Klasse A und richtet sich explizit an Junioren und Junge Reiter der unteren Leistungsklassen.

„Das ist ein Novum. Das gab es für diese Zielgruppe noch nicht. Das ist eine schöne Sache“, sagt Rudolf Kruse, Vorsitzender des Kreisreiterverbandes Bremervörde. Vorgesehen sind vier Qualifikationsprüfungen – jeweils zwei in den Kreisen Rotenburg und Stade – sowie ein Finale, das jeweils abwechselnd in beiden Kreisen ausgetragen wird. Der VGH-Dressur-Cup findet dabei als Bestandteil der hiesigen Reitturniere statt und soll dort zu einer publikumswirksamen Zeit – möglichst gegen Mittag) ausgetragen werden.

Alle 46 Vereine der drei Kreisreiterverbände können sich um eine der Cup-Runden bewerben. Für die Ausrichtung der Qualifikation erhalten sie dabei 500 Euro und für das Finale 750 Euro von der VGH, die zusätzlich auch die Preisgelder für die Sieger sowie attraktive Sachpreise zur Verfügung stellt. „Wir sprechen da über eine Summe im mittleren vierstelligen Bereich“, beziffert VGH-Regionaldirektor Rüdiger Meyer das jährliche Engagement der Versicherung für den Nachwuchswettbewerb.

Dessen Stellenwert hob Rudolf Kruse bei der offiziellen Vorstellung im Zevener „Hotel Paulsen“ noch einmal hervor: „So eine Prüfung hilft uns, das im unteren Leistungsbereich wieder attraktiver zu machen. Es gibt viele interessierte Kinder und der VGH-Dressur-Cup ist gerade auch für diejenigen attraktiv, die sich nicht so ein teures Pferd leisten können, da es dabei nur auf den Reiter ankommt.“

Die Qualifikationsturniere finden dieses Jahr beim RFV Bokel (2./3. August), RFV Engelschoff (17. August), RC Rotenburg (30./31. August) und RV Rhade (6./7. September) statt. Das erste Finale des VGH-Dressur-Cups richtet der RFV Stade am 12./13. September aus.

 

 

 

 

 Freuen sich auf den VGH-Dressur-Cup: Die Vorsitzenden der drei Kreisreiterverbände Stade, Rotenburg und Bremervörde, Oliver Hagel, Peter Holtermann und Rudolf Kruse, mit Birgit Rathjen-Stemmann und Rüdiger Meyer von der VGH (von links). Foto: Moje

 

 Quelle: www.psvhan.de, 12.05.2014